Gasthöfe in München: Buchenhainer G´schichten zum Waldgasthof

Gasthöfe in München: Buchenhainer G´schichten zum Waldgasthof

Gasthöfe in München und Umland

Gasthöfe in München gibt es viele, doch laut dem Duden ist ein Gasthof als ein „Gasthaus auf dem Lande“ definiert. Daher fallen die städtischen Gasthöfe in München nach dieser Begriffsbestimmung schon mal aus dem Raster. Der Waldgasthof Buchenhain hingegen überzeugt nicht nur durch seine optimale Lage in direkter Anbindung und Nähe zur Stadt München, sondern auch durch eine lange Tradition. Nur wenige Gasthöfe in München sind so bunt und abwechslungsreich in ihrer Geschichte, wie der Waldgasthof Buchenhain in Baierbrunn. Könnten die alten Kastanien, die im Sommer den Biergartenbesuchern Schatten spenden, sprechen, dann würden sie von all den Dingen erzählen, die sie in der Geschichte des Waldgasthofs Buchenhain erlebt haben. Sie würden berichten, von den ersten Kinoaufführungen, die im Saal des Gasthauses gezeigt wurden. Von den bunten Faschingsbällen, wo laut und feuchtfröhlich getanzt und gelacht wurde. Von den Theateraufführungen, als regelmäßig Volksstücke für großes und kleines Publikum aufgeführt wurden.

 

Aber nun zur Geschichte des Hauses:

Buchenhain: Einer der traditionsreichsten Gasthöfe in München

Der Waldgasthof Buchenhain hat eine traditionsreiche Geschichte. Der Platz, wo heute das Hotel Buchenhain steht, wurde um 1900 zum allerersten Mal bebaut. Trotz zahlreicher Versuche an diesem Ort eine Gastronomie zu etablieren, wurde aber erst im Jahr 1906 eine Genehmigung zum Betrieb einer Sommerschankwirtschaft erteilt. Mit der Genehmigung und der langersehnten Lizenz in der Tasche, taufte der Besitzer das Haus auf den Namen „Buchenhain“. Seit diesem Moment und bis heute, ist Buchenhain ein Platz, an dem die Menschen zusammenkommen, trinken, essen, lachen und ratschen.

Ziemlich schnell nach der Taufe des Hauses siedelten sich weitere Menschen in der Umgebung um Buchenhain herum an. So war es oft in dieser Zeit, dass Gasthöfe in München Menschen anzogen und viele in der Gegend um sie herum sesshaft wurden, so auch um Buchenhain. Im Mai 1950 wurden dann die gleichnamige Haltestelle Buchenhain eröffnet und gleichzeitig wurde der Name für diesen Ortsteil von Baierbrunn übernommen.

Eine kleine Geschichte zum Essen und Trinken in Buchenhain

Das wichtigste geschichtliche Datum hier mal voran: Seit dem 1.10.1958 wird im Waldgasthof Buchenhain das traditionsreiche Münchner Hofbräu-Bier ausgeschenkt. Seit fast 60 Jahren nun also schon, sind viele viele Liter des Hofbräuer Gerstensaftes geflossen. Dazu wurden die vielen bayrischen Spezialitäten aus der Küche gezaubert, wie der traditionelle Schweinebraten, Brotzeitbrettl oder Wildgerichte. Fritz Kastner übernahm im Jahre 1966 zusammen mit seiner Frau Toni (geb. Ley) den Waldgasthof. Er war von Beruf ursprünglich Förster und ein leidenschaftlicher Jäger. Ihm verdankt man also die lange Tradition an Wildspezialitäten zum Bier. Im Jahre 1970 wurde dann offiziell das Hotel in Buchenhain eröffnet. Auch ist der Waldgasthof stolzer Besitzer der Ehren-Medaille der Gemeinde Baierbrunn, da er sich seit 30 Jahren für die Nachbarschaftshilfe „Essen auf Rädern“ engagiert.

Buchenhain und seine Umgebung hat eine Menge zu erzählen, da hier über die Jahre viel passiert ist. Viele dieser Erzählungen der vergangenen Jahrhunderte, genauer gesagt von 1894 bis 2006, sind von Fritz Schweinsberg in einem Buch zusammengetragen und zusammengestellt worden. In den „Buchenhainer G´schichten“ kann der Leser die Vergangenheit und die Gegenwart Buchenhains nachlesen, entdecken oder einfach darin ein wenig stöbern…

 

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