Neujahrs Feste feiern Grünwald mal anders: Bräuche zu Silvester rund um die Welt

Neujahrs Feste feiern Grünwald mal anders: Bräuche zu Silvester rund um die Welt

Was wir kennen sind Traditionen rund ums Feste feiern Grünwald, München, Bayern und Deutschland.

Doch auf der ganzen Welt heißt man das neue Jahr mit verschiedensten Bräuchen und Traditionen willkommen. In Spanien wird zum Beispiel eine bestimmte Frucht um 00:00 verspeist, in Italien bekommt der Sekt, mit dem angestoßen wird, eine besondere Zutat und auch außerhalb von Europa gibt es zu Neujahr viele spezielle Sitten. Wir fassen die ungewöhnlichsten zusammen:

Europäische Bräuche zum Silvesterfest

In Spanien wird es Silvester fruchtig: Zum Läuten der Glocken um Mitternacht wird eine Weintraube gegessen, und zwar eine bei jedem Glockenschlag. Wenn man es schafft, alle zwölf Trauben beim letzten Schlag gegessen zu haben, ohne sich zu verschlucken, dann erwartet einen viel Glück im neuen Jahr. Beim Essen muss man sich hier schon Dinge wünschen, die das Jahr bereithalten soll. In Madrid treffen sich die Spanier auf dem Puerta del Sol – Platz zum Glockengebimmel. Das Großereignis wird in ganz Spanien im Fernsehen übertragen, damit man im ganzen Land daran teilhaben und mitmachen kann.

Spaniens Nachbar Italien hat auch eine ganz eigene Tradition zu Silvester. Neujahr prostet man sich hier mit einem goldenen Ring im Glas zu. Vor allem für Paare bedeutet dies die besten Voraussetzungen für die gemeinsame Beziehung. Das gängige Mahl zu Silvester, erinnert in Italien an unsere deutsche Küche: Ein Linsengericht mit Schweinshaxe. Linsen stehen hier natürlich auch für Wohlstand und Glück im neuen Jahr.

Bei den Griechen wird um Mitternacht ein ganz spezielles Brot angeschnitten und an die Gäste verteilt: Das Basiliusbort. In jedem Brotlaib versteckt sich eine Münze und derjenige, der das Stück mit der eingebackenen Münze findet, den erwartet Glück und Zufriedenheit im kommenden Jahr.

Internationale Traditionen zu Neujahr

Anders als beim Feste feiern Grünwald werden in Japan zum Neujahrsfest traditionelle Küchlein aus Klebereis gebacken und verspeist: Mochis. Beim gemeinsamen Essen wünschen die Japaner sich gegenseitig gute Wünsche, wie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.

In Brasilien gibt es ein „Weißes Silvester“. Hier spielt die Farbe Weiß, die dem Glauben nach die Farbe des Glücks, der Reinheit und der Fruchtbarkeit ist, eine große Rolle an Neujahr. Symbolisiert wird sie von der Meeresgöttin Yemanjá. So kommt es, dass junge Frauen und Mädchen am Silvesterabend Blumen als Opfergabe ins Meer werfen und am Strand niederlegen. Die anschließenden Partys zu Neujahr finden dank der angenehmen Temperaturen meist draußen am Strand statt. Hier gibt es auch ein ganz spezielles Ritual, und zwar ist es Brauch, dass man über sieben Wellen hüpft, damit das neue Jahr viel Glück für einen bereithält und sieben Wünsche erfüllt werden.

In Israel wird zu Silvester gerne viel Süßes verspeist. Zu Früchten und Honigkuchen wir eine ganz spezielle Süßspeise aus Karotten gereicht. Das jüdische Neujahr fällt allerdings nicht wie bei uns auf den 1. Januar, sondern macht sich an einem anderen Kalender fest und fällt je nachdem auf September oder Oktober unseres Kalenders.

Abschließend kann man sagen, dass all diese Traditionen etwas gemeinsam haben: Es geht um Gemeinschaft und Glück im neuen Jahr. Das ist auch das, was wir uns beim Feste feiern Grünwald, Buchenhain, Bayern oder sonst wo auf der Welt, wünschen.

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