Feiern in München: Der Buchenhainer Weiberfasching

Feiern in München: Der Buchenhainer Weiberfasching

Alle Jahre wieder feiern wir mit buntem Konfetti, Luftschlagen und Karnevalsliedern. Doch viele kommen beim Feiern in München und den vielen Feierlichkeiten im Frühjahr etwas durcheinander. Aschermittwoch, Fastenzeit und dann war da ja auch irgendwann Ostern. Und was genau ist denn eigentlich der Weiberfasching?

Wir haben mal den zeitlichen Verlauf von Fasching erläutert und hoffen so, dass einige Unklarheiten beseitigt werden können.

Der zeitliche Verlauf von Fasching

Beginn:

Ganz ursprünglich war der Beginn der Fastnachtszeit der Dreikönigstag am 6. Januar. Doch schon im 19. Jahrhundert setzte sich mehr und mehr der 11.11. als Eröffnungstag der Karnevalszeit durch. Jedoch blieb die Zeit vom 12. November bis zum 5. Januar frei vom Karneval und Faschingsfesten, was an der Fastenzeit zu Weihnachten und der besinnlichen Adventszeit liegt. Im Januar dann beginnt die wirkliche Zeit der Narren mit der sogenannten Prinzenproklamation. Mit ihr wird die närrische Zeit offiziell eingeläutet.

Höhepunkt:

Der Termin für die Faschingszeit hängt unmittelbar von der Lage des Osterfestes ab. Seinen Höhepunkt erreicht Fasching in der eigentlichen Fastnachtswoche und starten an einem Donnerstag mit dem Weiberfasching. Weiter geht’s über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Faschingsdienstag, auch Veilchendienstag genannt. Vor allem am Rosenmontag finden landesweit die Umzüge statt. Die größten Umzüge in Deutschland finden in den Karnevalszentren Köln, Mainz und Düsseldorf statt. Der Aschermittwoch ist das Ende des Karnevals. Dieser ist immer am 46. Tag vor Ostersonntag.

Ende:

Der Aschermittwoch ist das Ende der Karnevalszeit, denn mit ihm beginnt die Fastenzeit. Vielerorts gibt es den Brauch, dass die Karnevalisten noch in der Nacht zu Aschermittwoch eine Strohpuppe verbrennen. Die Bedeutung hinter diesem Ritual ist, dass die Puppe für alle Laster und all das ausgegebene Geld der Faschingstage steht und mit ihr die Verantwortung dafür verbrannt wird. Mancherorts, vor allem auch beim Feiern in München, Bayern und Süddeutschland, trifft man sich zum Fischessen am Aschermittwoch und zur sogenannten Geldbeutelwäsche. Nach der Faschingswoche sind die Geldbeutel leer und somit kann die Möglichkeit genutzt werden und die Portemonnaies werden ausgewaschen. Der Glaube hinter diesem Brauch besagt, dass das Waschen des leeren Geldbeutels neues Geld in den Beutel spült.

 

Feiern in München: Der Weiberfasching

Die Ursprünge des Weiberfasching:

Rund um das Treiben zum Weiberfasching gibt es viele verschiedene Auslegungen. Was alle jedoch gemein haben ist, dass damals den Frauen für einen Tag im Jahr das Regiment übergeben wurde. Hört sich aus der heutigen Perspektive ziemlich unwirklich an. Jedoch war dies im Mittelalter eine große Sache, da es eine Zeit war, in der die Frauen den Männern komplett untergeordnet und hörig waren. So war damals der Weiberfasching eine Art verkehrte Welt.

Ein weiterer, etwas jüngerer Brauch zum Weiberfasching: Traditionell werden an Weiberfastnacht den Männern die Krawatten abgeschnitten.  Und dies gilt zumindest in den Karnevalshochburgen nicht als Sachbeschädigung. Da Krawatten jedoch im Alltag immer seltener werden, sind die Frauen dazu übergegangen den Männern die Schnürsenkel durchzuschneiden. Als Entschädigung dafür gibt es von den närrischen Damen zumindest ein kleines Küsschen.

 

Feiern in München: Buntes Faschingstreiben im Waldgasthof Buchenhain

Zeit, mit Konfetti zu werfen!

Am Donnerstag den 28. Februar laden wir ab 18:30 Uhr zum Weiberfasching mit DJ Monti!  Ein buntes Treiben mit närrischen Weibern, bunten Cocktails und großer Feierlaune. Der Waldgasthof wird zum Faschingssaal, es wird getanzt und gesungen. Krapfen, Konfetti, Luftschlangen und Verkleidungen natürlich inklusive. Und Männer: Passt auf eure Krawatten auf!

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