Zum Waldgasthof Buchenhain

 

 

1890 wird unser Haus erstmals erwähnt, gehörte damals noch einem Gottfried Baumgartner, der es 1903 dem Großvater, Anton Ley, Baumeister in Baierbrunn, verkaufte.

 

Die Waldrestauration Buchenhain war seinerzeit das einzige Haus und gab den späteren Ort seinen Namen. Zwei Spitznamen erhielt die Gaststätte in den trüben zwanziger Jahren als sie zum Treff von Hehlern und unlauterem Gesindel geworden war, das wegen häufiger Polizeieinsätze gezwungen war aus München zu verschwinden. Schachermui (Schachermühle) wurde es nun im Volksmund genannt. Nachdem die Spitzbuben den Zorn des Großvaters hatten…..warfen sie ihm zum Dank alle Fensterscheiben im Haus ein. So wurde aus der Schachermui das „Glaschermviertl“ wenngleich die alten Einheimischen auch heute noch zum „Ley“ gehen.

 

Eine Sternstunde war 1935 die Einführung der „Ausgezogenen“ die auch heute noch nach altem Rezept hergestellt werden. Als am 13. mai 1950 direkt vor unserer Haustür eine Haltestelle „Der Isartalbahn“ eröffnet wurde, erhielt dieser Ortsteil offiziell den Namen „Buchenhain“.

 

Selbst das Kino fehlt in der bewegten Geschichte unseres Hauses nicht, wurde doch 1949 bis 1952 unser Saal zu einem Kino umfunktioniert. In der kalten Jahreszeit musste damals jeder Besucher nebst Eintrittsgeld auch etwas Heizmaterial mitbringen.

 

Die Mutter, Antonie Kastner, geb. Ley, konnte 1969 ihr Ziel verwirklichen und ein Hotel anbauen. Nach einem Küchenbrand 1972 wurde das Restaurant erweitert und 1989 unter der Regie vom Sohn Hubert und seine Frau Christine Kastner grundlegend renoviert.

 

Wir bemühen uns stets unsere Gäste zufrieden zu stellen und hoffen,

Sie fühlen sich wohl bei uns.

 

 

Ihre Familie Kastner

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